Ausgabe 6 // Oktober 2023 (Vorschau) | Arbeitsschutz - aber sicher!

// 7 Eine Baustelle muss funktionieren, damit das Ziel fristgerecht erreicht wird. Dabei kommt es auf jeden einzelnen Arbeiter an. Wird einer krank, können Fristen verstreichen. Da Gesundheit an den Füßen anfängt, legen Hersteller von Sicherheitsschuhen, wie das niederrheinische Familienunternehmen Elten, großen Wert auf die Ergonomie, Passform und Bequemlichkeit. Eine Großbaustelle mag zwar rau aussehen, doch eigentlich ist sie so filigran wie ein Uhrwerk. Die einzelnen Zahnräder greifen in der Uhr ineinander, um die Zeiger zu bewegen. Dreht sich ein Zahnrad nicht, kommt das nächste nicht weiter, die Uhr steht still. Auf der Baustelle sind es die einzelnen Gewerke, die fein aufeinander abgestimmt sein müssen. Arbeitet der Tiefbauer nicht richtig oder ungenau, kann die Bodenplatte nicht gegossen werden. In der Folge hat der Maurer erst einmal nichts zu tun. Ist der Estrichleger nicht fertig, wartet auch der Fliesenleger vergeblich auf seinen Einsatz. „Auf einer Baustelle läuft nie alles reibungslos“, weiß Carlo van Well, Facility Manager der Firma Elten. Er hat in den vergangenen zwei Jahren die hauseigene Großbaustelle geleitet. Denn der Sicherheitsschuhhersteller hat in Uedem am Niederrhein ein neues Logistikzentrum gebaut. Über 20 Gewerke haben hier Hand in Hand gearbeitet und ein neues Lager mit 5.250 Quadratmetern Fläche und Platz für 1,4 Millionen Paar Schuhe geschaffen. Fast jeder fünfte Unfall betrifft die Füße So unterschiedlich die einzelnen Gewerke auf dem Bau auch sind – eine Gemeinsamkeit haben sie alle: Die Persönliche Schutzausrüstung, zu der auch die Sicherheitsschuhe zählen, ist essentiell. Wie wichtig ein guter Fußschutz ist, zeigt der aktuelle Bericht der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zum Arbeitsunfallgeschehen 2021. Immerhin machen Fußverletzungen 18,9 Prozent der meldepflichtigen Arbeitsunfälle aus – fast jeder fünfte Unfall betrifft also die Füße. Weit oben auf der Liste der Arbeitsunfälle stehen Jahr für Jahr die sogenannten SRSUnfälle, verursacht durch Stolpern, Rutschen oder Stürzen. Im aktuellen Berichtsjahr lag die Zahl der meldepflichtigen SRS-Unfälle laut DGUV bei 172.045 und ist im Vergleich zum Vorjahr um über 18.000 gestiegen. Alleine im Baugewerbe passierten 24.667 SRSUnfälle. Das Uedemer Familienunternehmen legt seit vielen Jahren nicht nur Wert auf die obligatorischen Schutzfunktionen seiner Sicherheitsschuhe, sondern auch auf Bequemlichkeit, modisches Aussehen und das Verhindern von SRS-Unfällen, zu denen auch das Umknicken zählt. Hier kommt die Biomex-Manschette ins Spiel, über die unter anderem das Modell „Renzo Biomex GTX ESD S3 CI“ verfügt. Beim Gehen bewegen sich die Kniegelenke und die Unterschenkel nicht geradeaus, sondern zur Körpermitte hin nach innen. Wird das Knie gebeugt, arbeitet der Unterschenkel Das Modell „Francesco XXSG black ESD S3“ wurde auf der hauseigenen Baustelle gerne getragen. // Foto: Elten TITELSTORY

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