Ausgabe 2 // 2024 April (Vorschau) | Arbeitsschutz - aber sicher!

// 1 AUSGABE 2 2024 APRIL Spannenden Austausch beim 15. FISAT Technikseminar erlebt Für Fristads muss Workwear funktionieren und bequem sein Dach + Holz war ein großartiges Branchenfest TITELSTORY: WAS SICHERHEITSSCHUHE AUF DER BAUSTELLE ALLES KÖNNEN MÜSSEN

2 // TWICEME INTEGRATION Die Twiceme Help The Helpers Technologie ermöglicht es dem Träger, medizinische Informationen auf dem Helm zu speichern, so dass jeder Umstehende, Mitarbeiter oder Ersthelfer der Person in Not helfen kann. Die Integration in Arbeitsschutzhelmen schützt Profis sowohl vor als auch nach einem Unfall. Durch diese Sicherheit können Sie sich voll und ganz auf Ihren Einsatz konzentrieren. https://li.schuberth.com/twiceme_integration TURNING BYSTANDERS INTO HELPERS. With Twiceme‘s Help The Helpers (HTH) Technology.

// 3 ED I TOR I AL recht überraschend und für die Leser schade: Die Marktübersicht in dieser Ausgabe zum Thema Akku-Bohrhammer ist recht überschaubar geraten. Hatten im Juni 2021, als wir das Thema letztmals als Marktübersicht aufgegriffen haben, immerhin ein knappes Dutzend Hersteller mitgemacht und ihre Produkte präsentiert, ist die Zahl diesmal deutlich überschaubarer. Einen Moment lang gab es meinerseits die Überlegung, dann eben ganz darauf zu verzichten, doch das wäre gegenüber den Partnern, die sich beteiligt haben, unfair. Und schließlich gibt es auch bei den jetzt präsentierten Produkten einige relevante Unterschiede, die für Sie als Leser vielleicht wichtig sind. So etwas kann passieren, stört wahrscheinlich mich als Verantwortlichen für den Inhalt unseres Fachmagazins weit mehr als die meisten von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser. Ich bin auch überzeugt, dass diverse andere Beiträge für die kurz geratene Marktübersicht entschädigen. Da gibt es abgesehen von vielen Eindrücken vom FISAT-Technikseminar sowie einem knappen Überblick über das Geschehen der Dach + Holz wieder einige Artikel, die besonders lesenswert sind. So haben wir mit Thomas Syring, dem Geschäftsführer Zentraleuropa von Fristads, der seit mittlerweile gut 1.000 Tagen im Amt ist, ein Interview geführt. Zwei weitere Interviews, ein Fachbeitrag zur Haltbarkeit von Rundschlingen oder auch ein Beitrag zu Sucht und Suchtprävention am Arbeitsplatz seien Ihnen besonders ans Herz gelegt. Vor allem letzterer ist dank der Cannabis-Freigabe besonders aktuell. Dazu gibt es viele weitere spannende und informative Artikel und Beiträge – da fällt die Marktübersicht zum Glück nicht mehr so ins Gewicht, oder? Insofern wünsche ich Ihnen viel spannendes und informatives Lesevergnügen mit der Ihnen nun vorliegenden aktuellen Ausgabe unseres Fachmagazins Arbeitsschutz – aber sicher!. Bleiben Sie gesund, Ihr Liebe Leserinnen und Leser, jetzt hat es auch mich erwischt! Seit Mitte April gibt es einen Podcast mit mir, also in dem ich Rede und Antwort stehe zu allem rund um das Magazin Arbeitsschutz – aber sicher! und darüber hinaus ein wenig auch aus dem privaten Nähkästchen plaudere. Ich hätte nie gedacht, dass ich bei einem solchen Format mal dabei bin, aber nun ist es tatsächlich passiert. Und ich bin tatsächlich sehr überrascht, dass die ganze Geschichte – wie ich finde – recht kurzweilig geworden ist, was sicher an den guten Fragen des Kollegen Dietmar Bleck liegt. Aber auch in einer a n d e r e n Form hat es mich erwischt, für mich Ein Beitrag zu Sucht und Suchtprävention am Arbeitsplatz sei Ihnen besonders ans Herz gelegt. Dieser ist dank der CannabisFreigabe besonders aktuell. // Foto: Camillo F. Kluge Camillo F. Kluge AUS DEM NÄHKÄSTCHEN GEPLAUDERT

4 // INHALT INHALT AUSGABE 2 // 2024 APRIL NEU IM MARKT Seite // 46 - 47 // 3 Editorial // 6 Titelstory: Was Sicherheitsschuhe auf der Baustelle alles können müssen // 10 Kurz notiert Top-Thema: „Die kabellose Baustelle“ // 16 Kabellose Plattform von Hilti deckt alle Gewerke ab // 18 Neue Technologie von Bosch Power Tools bietet bis zu 71 Prozent mehr Laufzeit // 20 Prebena hat sein mobiles Kartuschensystem optimiert // 21 Den rauen Alltag auf Baustellen leuchtet Ledlenser aus // 22 Marktübersicht: Akku-Bohrhämmer // 23 Norman Checker Werkzeug- und Maschinensicherheit // 24 Eine emissionsfreie Kompaktlader-Serie stellt Multi One vor // 26 Flex stellt neues Schleif-Konzept auf dem leichtesten Gerät seiner Art vor Betriebs- und Baustellensicherheit // 28 Matten und Bänder von Kager schützen Mensch und Maschine vor Hitze // 30 Wasserturm ist dank Paschal nun gegen Erdbeben gesichert Folgen Sie uns auf: // 32 Ulma Construction bei Megaprojekt mit straffem Zeitplan involviert // 34 Leichte Schalung mit wenigen Einzelteilen von NEO-Schalsysteme // 35 Der Baustellen Coach: „Aber ich bin doch eine Frau!“ Höhen- und Absturzsicherung // 36 Spannender Austausch beim 15. FISAT-Technikseminar // 40 Hebebühnen für den Einsatz in sensiblen Bereichen hat EAP Lachnit konzipiert // 42 Antworten auf die Frage nach der Haltbarkeit von Rundschlingen hat Span Set // 44 Prüfungen technischer Arbeitsmittel als Dienstleistung bietet Krause an // 45 Neue Plattform von Munk mit deutlich weniger Gewicht // Fotos: Elten, Fisat, Stephan Berchtold // 36 // 68

// 5 // 6 Persönliche Schutzausrüstung // 48 Für Fristads muss Workwear funktionieren und bequem sein // 54 BOA will stets die Verbindung zwischen Produkt und Nutzer verbessern // 56 Mitarbeitersicherheit in einheitlichem Look von Engel // 57 Das Wohlbefinden der Frauen stellt Diadora in den Mittelpunkt // 58 Sievi tourte mit Showtruck und besonderem Service // 60 Fußorthopäde Manke im Atlas-Interview: „Was leisten wir für unsere Füße?“ // 66 Veranstaltungskalender Fachhandel und Dienstleistungen // 68 Die Dach + Holz war ein großartiges Branchenfest // 74 Würth Industrie Service: digitales Informationsboard statt langer Suchzeiten // 76 Bewerbungsphase für den Deutschen Arbeitsschutzpreis läuft // 77 Präventionsangebot Rückenkolleg der BG BAU // 78 Arbeits-Sicherheit Schweiz richtet Blick in die Zukunft // 80 Mit Sucht und Suchtprävention am Arbeitsplatz befasst sich die BG Etem // 81 Firmenverzeichnis // 82 Vorschau / Impressum INHALT www.noise-control-barrier.de Exklusiv bei Heras Mobilzaun: Lärmschutzmatte 2.0 • Noch effektivere Lärmminderung (um bis zu 32,8 dB). • Leichter zu montieren. • Wartungsfrei und längere Lebensdauer! Die temporäre Lärmschutzmatte für Baustellen ohne Lärmbelästigung für die Umgebung. Lärm ist lästig. Beugen Sie Baulärm vor.

6 // Die flexible Kunststoffmanschette schützt auf unterschiedlichen Untergründen vor dem Umknicken. // Foto: Elten WAS SICHERHEITSSCHUHE AUF DER BAUSTELLE ALLES KÖNNEN MÜSSEN

// 7 Ohne Fußschutz geht nichts auf der Baustelle. Sicherheitsschuhe müssen dabei längst mehr erfüllen als eine bloße Schutzfunktion. Bei Sicherheitsschuh-Hersteller Elten weiß man, dass ein modernes Design und hoher Tragekomfort in Zeiten des grassierenden Arbeitskräftemangels mindestens genauso wichtig sind. Ein Moment der Unachtsamkeit und schon ist es passiert: Ein herabfallender Stein ist auf den Fuß gefallen, ein auf dem Boden liegender Nagel hat sich durch die Schuhsohle gebohrt, ein unbedachter Schritt auf dem rutschigen Boden führt zum Sturz – und im Extremfall zu einer langen Ausfallzeit. Nur eine Auswahl von Beispielen, die zeigen: Auf die Füße lauern viele Gefahren auf der Baustelle. So unterschiedlich die einzelnen Gewerke auf dem Bau auch sind – eine Gemeinsamkeit haben sie alle: Die Persönliche Schutzausrüstung, zu der auch Sicherheitsschuhe zählen, ist essentiell. Wie wichtig ein guter Fußschutz ist, zeigt der aktuelle Bericht der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zum Arbeitsunfallgeschehen 2022. Immerhin machen Fußverletzungen 18,9 Prozent der meldepflichtigen Arbeitsunfälle aus – fast jeder fünfte Unfall betrifft also die Füße. So viel zur Statistik, die eindeutig belegt, wie wichtig Fußschutz auf der Baustelle ist. Als alltägliche Begleiter im Job müssen Sicherheitsschuhe aber weitaus mehr leisten, als die Füße „nur“ zu schützen. Schließlich tragen die Beschäftigten auf dem Bau ihre Sicherheitsschuhe an einem Arbeitstag in der Regel länger als ihre Freizeitschuhe. Folglich müssen die Schuhe sehr bequem sein und optimal passen. Nur so können sich die Träger wohl in ihren Schuhen fühlen, und sie nehmen ihren Fußschutz an einem langen Arbeitstag nicht als Belastung wahr. Tragekomfort ist ein Sicherheitsaspekt Wie störend und schmerzhaft es ist, unbequeme Sicherheitsschuhe zu tragen, weiß jeder, der es mal erleben musste. Nicht passende Schuhe scheuern oder drücken, sie können Ursache für Blasen, Entzündungen oder chronische Druckstellen sein. All TITELSTORY das wirkt sich negativ auf das Wohlbefinden aus und führt im schlimmsten Fall zu Fehlhaltungen, die dauerhafte Beschwerden wie Knie- oder Rückenschmerzen auslösen. Das hat zur Folge, dass Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit abnehmen. Die Fehlerquote und das Unfallrisiko hingegen steigen. Kein Wunder, dass Tragekomfort für viele Beschäftigte längst eine klar formulierte Anforderung ist – und sie bei unbequemem Fußschutz im Zweifel sogar lieber auf ihr Schuhwerk verzichten. Der Tragekomfort nimmt hier also auch Einfluss auf die Arbeitssicherheit. Gefragt sind daher Modelle, die sich individuell an die Anatomie der Füße ihres Trägers anpassen lassen. Das können Standardlösungen kaum leisten. Gerade in Zeiten des fortschreitenden Arbeitskräftemangels ist es heute wichtiger denn je, dass sich Sicherheitsschuhe – und Persönliche Schutzausrüstung ganz allgemein – nach den Bedürfnissen der Träger richten. Denn nur Unternehmen, die durch gute Arbeitsbedingungen punkten, können Mitarbeitende gewinnen. Vor dem Hintergrund des Arbeitskräftemangels ist auch die Gesunderhaltung der bestehenden Belegschaft besonders wichtig. Und die fängt bei den Füßen an: Wer sich in seinen Schuhen gut geschützt und schmerzfrei wohlfühlt, arbeitet konzentrierter und fehlerfreier, dem passieren weniger Arbeitsunfälle. In der Folge werden die Ausfallkosten für den Arbeitgeber minimiert. Schon ein Krankheitstag verursacht deutlich höhere Kosten als ein paar gute Sicherheitsschuhe. Innovative Technologien erleichtern das Arbeitsleben Das niederrheinische Traditionsunternehmen Elten ist einer der führenden Sicherheitsschuh-Hersteller Europas. Elten legt

8 // TITELSTORY Sohlenkern für besonders belastete Füße Ein Problem, das viele Beschäftigte auf der Baustelle kennen, die den ganzen Tag auf den harten Betonböden unterwegs sind, sind müde und extrem belastete Füße. Hier setzt Elten mit einem Sohlenkern aus dem Material Infinergy an, der beispielsweise im Sicherheitsstiefel „Stefano XXSG Boa blackblue Low ESD S3“ verarbeitet ist. Infinergy ist ein von BASF entwickelter, elastischer Partikelschaum, der die Vorteile von TPU um die typischen Eigenschaften von Schaumstoffen ergänzt. Das Ergebnis: elastisch wie Gummi, aber federnd leicht. Das Material dämpft nicht nur den Aufprall des Fußes beim Laufen, sondern federt ihn auch wieder zurück. Durch das enorme Rückstellungsvermögen erhält der Träger einen Großteil seiner eingesetzten Energie beim Laufen wieder zurück. Gerade Beschäftigte auf Baustellen, die bei ihrer Arbeit sehr viel laufen und auf harten Untergründen unterwegs sind, können damit Ermüdungserscheinungen und Gelenkproblemen deutlich besser vorbeugen. Zudem hat der „Stefano“ das Boa Fit System. Mit dem praktischen Drehverschluss lässt sich der Schuh im Handumdrehen passgenau schließen. Das Nachjustieren ist selbst während der Tätigkeit mit einer Hand möglich. Das Obermaterial aus widerstandsfähigem Rindleder, ein PU-Spitzenschutz und die PU/PU Sohle „Safety Grip“ mit ihrem tiefen Profil machen das Modell zu einem zuverlässigen Begleiter im rauen Joballtag. Klassiker zur Vermeidung von Umknickunfällen Features wie der Sohlenkern aus dem Material Infinergy oder das Boa Fit System zeigen: Elten entwickelt dauerhaft und gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Praxis Lösungen, die den Arbeitsalltag von MenMit einem Sohlenkern für besonders belastete Füße sowie einer grobstolligen Laufsohle bieten diese Modelle Tragekomfort und Sicherheit zugleich. bei seinen Berufs- und Sicherheitsschuhen großen Wert auf Ergonomie, Tragekomfort, Gesunderhaltung der Füße und modernes Design. Das Traditionsunternehmen forscht ständig an neuen Produkten und innovativen Technologien und initiiert anwenderorientierte Projekte. Die Sicherheitsschuhe von Elten gehen dabei gezielt auf die Bedürfnisse der Träger in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern und Branchen ein. So sind beispielsweise die Modelle der Serie „Crossworker“ zuverlässige Begleiter für alle Arbeiten im Bauhaupt- und Baunebengewerbe; auch im Garten- und Landschaftsbau eignen sich die Modelle sehr gut. Zu dieser Serie gehört etwa der „Mick black-red Mid ESD S3S“. Der Sicherheitsstiefel bietet dank einer PU/PU-Laufsohle sicheren Halt auf rutschigen oder unebenen Untergründen. Zudem ist er mit einer 10 mm Absatzkante ausgestattet. Diese sorgt für einen festen Stand etwa auf Sprossen. Damit eignet sich „Mick“ auch für Arbeiten, die – wie das Bohren an der Decke – häufig auf einer Leiter stehend durchgeführt werden. Mit einer PU-Überkappe und einer geschwungenen Seitenapplikation in Schwarz und Rot fällt der Sicherheitsstiefel überdies optisch auf. Das Obermaterial aus hydrophobiertem Veloursleder und Textil wehrt Nässe ab, das Textilinnenfutter ist atmungsaktiv. So eignet sich der „Mick“ für Einsätze bei jeder Witterung. Gleiches gilt für den „Mike Boa GTX black Low ESD S3S CI“, der im Inneren mit der Gore-Tex Performance Comfort Footwear ausgestattet ist. Die ist wasserdicht, gibt dem Fuß dabei aber genügend Luft zum Atmen. So kann der Schweiß in Form von Wasserdampf abgeleitet werden, was eine Auskühlung des Fußes unterbindet. Dank der PU/PU-Laufsohle, deren Rahmenkonstruktion für erhöhte Stabilität sorgt, liegt der Fuß noch sicherer und stabiler. Dazu kommt eine hohe Absatzkante, die das Stehen auf Leitern sicherer macht. Als cleveres Extra verfügt der Sicherheitshalbschuh über das Boa Fit System. Das ist ein Drehverschluss, der ganz einfach bedient werden kann, selbst dann, wenn man Handschuhe trägt. Ein weiterer Sicherheitsstiefel aus der „Crossworker“-Familie ist der „Quentin black-blue Mid ESD S3S“. Das Modell punktet ebenfalls mit PU/PU-Laufsohle, einer 10 mm Absatzkante, widerstandsfähigen Obermaterialien und einem atmungsaktiven Textilinnenfutter. Damit eignet sich „Quentin“ ebenfalls für viele Einsatzbereiche – und wird im Job zu einem echten Hingucker: Sein schwarz-blaues Design verleiht dem Schuh ein markantes Aussehen. Die 10 mm hohe Absatzkante sorgt auch auf Leitersprossen für einen sicheren Halt. // Fotos (2): Elten

// 9 Beschäftigte einen sicheren und stabilen Stand. Hier setzt die Kunststoffmanschette an, die das Fußgelenk im Sicherheitsschuh ohne Einschränkung stabilisiert. Das Sprunggelenk wird dabei fixiert, indem sich die Kunststoffmanschette an die natürlichen Bewegungen der Gelenke anpasst. Komfort und Bewegungsfreiheit bleiben erhalten, da die Manschette zugleich flexibel und biegsam ist. Zu der Serie von Elten-Sicherheitsschuhen mit Umknickschutz zählt etwa das Modell „Renzo Biomex GTX ESD S3 CI“. Für zusätzlichen Schutz gehören eine Zehenschutzkappe aus Stahl und durchtritthemmende Zwischensohle bei dem nach EN ISO 20345 zertifizierten S3-Stiefel zur Standardausstattung. Die Gore-Tex Klimamembran macht ihn wasserfest, sein Obermaterial aus Rindleder und hydrophobiertem Nubukleder strapazierfähig. Ein PU-Spitzenschutz verhindert vorzeitigen Verschleiß. Damit wird das Modell zu einem robusten und zuverlässig schützenden Begleiter auf der Baustelle. Bei allem Fokus auf die Bedürfnisse der Träger: Passender Fußschutz für Mitarbeitende ist auch und gerade ein großer Vorteil für Arbeitgeber. Schließlich ist er ein wesentlicher Aspekt für die Zufriedenheit der Beschäftigten. Wenn sie sich in den Sicherheitsschuhen wohlfühlen und diese gerne sowie regelmäßig tragen, steigert dies auch die Arbeitssicherheit. Unternehmen, die für ihre Belegschaft in optimal geeignete Modelle investieren, leisten darüber hinaus einen Beitrag zur Gesunderhaltung ihrer Arbeitnehmer – und damit auch zur Bindung von Fachkräften. Gerade das ist mit Blick auf den demografischen Wandel und den steigenden Altersdurchschnitt ein wichtiges Thema. TITELSTORY FUSSSCHUTZ FÜR BESCHÄFTIGTE MIT FUSSPROBLEMEN Bei der Auswahl von Sicherheitsschuhen sind Standardlösungen selten die richtige Entscheidung. Erst recht nicht, wenn Beschäftigte mit Fuß- problemen zu kämpfen haben. Worauf muss man in diesem Fall achten und wer zahlt die Maßnahmen? Die wichtigsten Fragen und Antworten: Dürfen private Einlagen in Sicherheitsschuhen verwendet werden? Private Einlagen dürfen in Sicherheitsschuhen in keinem Fall verwendet werden. Für die Einlagenversorgung bei Sicherheitsschuhen muss eine EG-Baumusterprüfbescheinigung vorliegen. Das bedeutet: Die Einlage oder ein Einlagensystem muss auf die jeweiligen Sicherheitsschuhe abgestimmt und für die Verwendung zertifiziert sein. Wird ein Fremdprodukt eingesetzt, das beispielsweise im Vorderfußbereich dicker ist als die ursprüngliche Sohle, verringert sich dadurch der in der Sicherheitsschuhnorm EN 203445 definierte Raum unter der Zehenschutzkappe. Kommt es nun zu einer Beaufschlagung und Verformung der Kappe, kann es durch den reduzierten Puffer zu Quetschungen der Zehen kommen. Hinzu kommt, dass der rechtliche Schutz erlischt, wenn private Einlagen verwendet werden. Was hilft, wenn Einlagen nicht ausreichen? Während sich viele Beschwerden durch eine Einlagenversorgung beheben lassen, können auch weitreichende Anpassungen am Schuhwerk erforderlich sein: Erhöhungen von Sohle oder Absatz, Versteifungen oder Verbreiterungen des Schuhbodens oder auch spezielle Polsterungen. Sicherheitsschuhe unterliegen jedoch strengen, normierten Vorgaben, schließlich sollen sie die Anwender zuverlässig vor Gefahren schützen. Eigenmächtige Änderungen am geprüften und zertifizierten Schuh sind daher nicht zulässig, da ansonsten die so genannte Baumusterprüfung erlischt. Des Weiteren besteht die Möglichkeit eines orthopädischen Maß-Sicherheitsschuhs. In diesem Fall können wegen der Fertigungs- und Genehmigungsdauer je nach Aufwand und Fall jedoch Wartezeiten von zwei bis sechs Monaten entstehen. Die meisten Hersteller bieten alternativ modulare Lösungen an. Das können zum einen anpassbare Einlagensysteme sein, die in Kombination mit bestimmten Modellen geprüft und zertifiziert sind, aber auch Produkte, bei denen typische orthopädische Zurichtungen in verschiedenen Abstufungen bei der Baumusterprüfung bereits berücksichtigt wurden. Für die individuelle Anpassung gibt der Hersteller dem Orthopädie-Schuhmacher die dabei zu verwenden Materialien und Klebstoffe vor und stellt eine Fertigungsanweisung bereit. Diese Herstelleranweisung ist „zwingend einzuhalten“, wie die DGUV Regel 112-191 (Benutzung von Fuß- und Knieschutz) vorschreibt. Wer kommt für die Kosten auf? Die Mehrkosten, die für eine orthopädische verordnete Einlagenversorgung oder die Zurichtung der Sicherheitsschuhe anfallen, kann sich der Arbeitgeber, der für die Versorgung seiner Mitarbeiter mit der erforderlichen PSA verantwortlich ist, erstatten lassen. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die Kosten übernimmt etwa die DGUV. Voraussetzung ist allerdings, dass die Fehlstellung beziehungsweise die Beschwerden auf einen Arbeitsunfall zurückgehen oder ursächlich durch die berufliche Tätigkeit entstanden sind. Ist dies nicht der Fall, kann die Kostenübernahme durch die Deutsche Rentenversicherung (DRV) erfolgen. Voraussetzung ist hier, dass der Mitarbeiter mindestens 15 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt hat. Bei weniger Beitragsjahren, und wenn dem Mitarbeiter ohne orthopädische Versorgung der Arbeitsplatzverlust droht, kann die Bundesagentur für Arbeit (BA) die Kostenerstattung übernehmen. schen im Berufsleben einfacher und sicherer machen. Ein Klassiker auf diesem Feld ist der Umknickschutz namens „Biomex Protection“, den Elten im Jahr 2003 erstmals der Öffentlichkeit präsentierte. Ziel bei der Entwicklung war es damals, die besonders häufigen und gefährlichen SRS-Unfälle (Stolpern, Rutschen, Stürzen) zu verhindern, die teils sehr lange Ausfallzeiten nach sich ziehen. SRS-Unfälle stehen traditionell weit oben auf der Liste der Arbeitsunfälle. Im aktuellen Berichtsjahr 2022 lag die Zahl der meldepflichtigen SRS-Unfälle laut DGUV bei 165.420 Fällen. Das von Elten entwickelte System „Biomex Protection“ erwies sich schnell als äußerst erfolgreich im Arbeitsalltag. Heute gilt es als Maßstab bei der Vermeidung von Umknickunfällen am Arbeitsplatz. Um die Verletzungsgefahr durch Umknicken am Arbeitsplatz zu minimieren, benötigen

10 // KURZ NOTIERT KURZ NOTIERT Zukunft nachhaltiger Berufsbekleidung // Foto: BP – Bierbaum-Proenen Berufsbekleidungshersteller BP – BierbaumProenen hatte rund 100 Vertreter aus der Arbeitsschutz- und Berufsbekleidungsbranche im Kölner Harbour Club zusammengebracht, um beim BP Forum 2024 miteinander über das „Megathema Nachhaltigkeit“ zu diskutieren, voneinander zu lernen und gemeinsam neue Ideen voranzutreiben. Renommierte Referenten wie Rechtsanwalt Thomas Lange vom Modeverband German Fashion oder der bekannte Meteorologe Karsten Schwanke brachten ihre jeweiligen Fachperspektiven in die Diskussion um das Thema Nachhaltigkeit ein. Breiten Raum nahmen Vorträge und Diskussionen zum Thema Zirkularität ein. Alle Teilnehmer waren sich einig: Die Zirkularität ist die Zukunft für nachhaltige Berufsbekleidung. // Foto: Atlas Botschafterin für Sicherheit Als Frau in einer männlich dominierten Branche erfolgreich ist Sophia Flörsch (Foto). Die 23-jährige Rennfahrerin kann dabei in der anstehenden Formel-3-Saison auf die Unterstützung von Atlas bauen. Dem Sicherheitsschuhhersteller ist es seit jeher ein Anliegen, immer wieder Statements für mehr Gleichberechtigung zu setzen und starke Frauen wie Flörsch zu unterstützen. Neben ihrer Karriere als Rennfahrerin, wo ihr beste Chancen attestiert werden, als erste Frau den Sprung in die Formel 1 zu schaffen, ist Sophia Flörsch als Botschafterin für Sicherheit im Motorsport engagiert. Neue Sales-Spezialistin im Vertriebsteam Für die Bereiche Outdoor, Sport, Arbeitsschutz und Jagd/Bushcraft in Mitteldeutschland ist Carmen Schindler (Foto) seit einigen Wochen als Außendienstmitarbeiterin im Vertriebsteams von Scandic Outdoor unterwegs. Die passionierte Skilangläuferin folgt auf Stephan Krupke, der die Position 14 Jahre lang ausfüllte. „Mit Carmen gewinnen wir eine Sales-Spezialistin, die perfekt zu unserem Anforderungsprofil und unserem Team passt. Sie ist mit skandinavischen Marken und der Outdoor-Szene bestens vertraut und wird ihr Wissen gewinnbringend einbringen“, sagt Jesper Rodig, Geschäftsführer der // Foto: Scandic Outdoor Spezialist firmiert unter neuem Namen // Foto: Krause Einen neuen Gesamtkatalog präsentiert Steigtechnik-Experte Krause. Der großformatige Katalog ist ab sofort in der Version 8.0 erhältlich und zeigt unter dem Motto „Mit Sicherheit... ideenreich” auf 244 farbig gestalteten Seiten die Innovation und das Engagement von Krause für höchste Sicherheitsstandards und Anwenderfreundlichkeit in der Steigtechnik. Der Katalog beinhaltet alle Erweiterungen und Neuheiten und steht ab sofort auf der Webseite des Herstellers zum Download bereit. Katalog bündelt Inno- vation und Engagement // Foto: Euro Tech Einer kontinuierlichen Weiterentwicklung als Spezialist für kundenorientierte Handhabungslösungen soll die Umfirmierung der ehemaligen „Euro Tech Vertriebs GmbH“ in „Euro Tech Handling GmbH“ Ausdruck verleihen. Zudem markiert die Umbenennung eine Erweiterung des Leistungsspektrums über die Vakuum-Technologie hinaus. Seit Gründung hat sich das Unternehmen mit Vakuum-Komponenten, Hebegeräten und Lösungen für das effiziente und wirtschaftliche Bewegen, Transportieren und Kommissionieren von Lasten aller Art etabliert. Flexibilität und maßgeschneiderte HandlingLösungen sind Stärken des Unternehmens, was der neue Name unterstreicht. Scandic Outdoor, die unter anderem Woolpower in Deutschland vertreiben. Das in Seevetal ansässige Unternehmen hat sich auf den exklusiven Verkauf und die Vermarktung von Outdoor-, Sport- und Arbeitsschutzprodukten spezialisiert.

// 11 Neuer Niederlassungsleiter mit umfangreichen Erfahrungen Hebe- und Transport-Spezialist Mammoet hat Jonas Bartzschke (Foto) für die Leitung der Niederlassung Leuna verpflichtet. Der studierte Wirtschaftsingenieur ist seit mehr als sieben Jahren bei Mammoet tätig und hat als Technical Sales Officer umfangreiche Erfahrungen im technischen Vertrieb mit den Schwerpunkten Petrochemie und Infrastrukturbau gesammelt. Die Niederlassung Leuna bietet im Verbund mit dem Kranstandort Leipzig und dem Standort Nünchritz seinen Kunden in Mitteldeutschland umfassendes Know-how bei der Planung und DurchfühGesundheit entlang der Produktionskette schützen Bei der Lederbeschaffung hat Sicherheitsschuhhersteller Baak die 100-Prozent-Marke im Sinne der Transparenz und aktuell hoher Kriterien erreicht: „Jedes von uns verwendete Leder stammt aus Unternehmen, die die Leather-Working-Group (LWG) für nachhaltige und verantwortungsvolle Lederproduktion ausgezeichnet hat“, sagt Ingo Grusa (Foto), Geschäftsführer von Baak. Dabei gehe es unter anderem um einen sparsamen Umgang mit Energie- und Wasser, die Eindämmung von Luft- und Lärmemissionen oder soziale Standards in den Betrieben. Als global agierendes Unternehmen sieht sich Baak in der Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft und engagiert sich deshalb grundsätzlich für soziale Themen und nachhaltiges Handeln. „Neben // Foto: Baak Geborene Führungspersönlichkeit Helm-Spezialist Kask hat Alex Dabelstein (Foto) zum Global Head of Sales - Safety ernannt. In dieser Position wird er für das weitere Wachstum des Kask Safety-Teams verantwortlich sein und den globalen Vertrieb unterstützen. Dabelstein bringt mehr als 15 Jahre Vertriebserfahrung in der Industrie und im Baugewerbe mit einer Reihe von PSA-Produkten sowie einer Reihe von Stakeholdern mit. „Alex ist eine geborene Führungspersönlichkeit", sagte Marta Beltramello, Kask Safety Sales & Marketing Director. „Er hat beim Aufbau des Vertriebsteams von Kask America großartige Arbeit geleistet, und wir freuen uns darauf, dass er das Wachstum unseres weltweiten Vertriebsteams beschleunigen wird.“ // Foto: Kask // Foto: Mammoet rung von Kranarbeiten und Kranvermietungen sowie Schwertransporten und Schwermontagen. der Gesundheit von Trägerinneren und Trägern unserer Sicherheitsschuhe geht es uns beispielsweise auch darum, die Gesundheit der Menschen entlang der gesamten Produktionskette zu schützen“, sagt Grusa. GERÜSTSYSTEM IQ Neue Maßstäbe für sicheren & innovativen Gerüstbau www.plettac-assco.de ALTRAD plettac assco GmbH DAS GERÜST ALTRAD PLETTAC ASSCO GMBH Adam-Opel-Str. 7 - 58840 Plettenberg, Germany Tel.: +49 2391 815-01 - E-Mail: info@plettac-assco.de KURZ NOTIERT

12 // KURZ NOTIERT // Foto: Fristads Der Partille World Cup ist eines der größten und internationalsten Jugendhandballturniere der Welt. Jedes Jahr sind mehr als 1.400 Mannschaften aus aller Herren Länder in Göteborg am Start. Der schwedische Workwear-Spezialist Fristads wird Hauptpartner des Turniers. „Das Ziel des Partille World Cups ist es, einen Treffpunkt für junge Menschen aus der ganzen Welt zu schaffen, unabhängig von Geschlecht, Treffpunkt für junge Menschen aus aller Herren Länder Religion oder sozialem Hintergrund. Die Partnerschaft mit Fristads gibt uns eine solide Basis für unsere Arbeit", sagt Fredrik Andersson, Generalsekretär von Partille World Cup. Die Partnerschaft bedeutet, dass der Cup von Fristads präsentiert und Fristads einen aktiven Beitrag zur umfassenden Nachhaltigkeitsarbeit des Cups vor, während und nach dem Turnier leisten wird. KURZ NOTIERT Frühlingsfrischer neuer Katalog Der neue Hauptkatalog von Gustav Daiber bietet rund 800 Artikel auf 580 Seiten. Darin stellt das Corporate-Fashion-Unternehmen auch die 40 Produktneuheiten aus der Kollektion 2024 ihrer beiden Eigenmarken James & Nicholson und Myrtle Beach vor. Die Palette umfasst praktische Crossover Styles, gefütterte Workwear, modische Headwear und frische, frühlingshafte Farben. Zusammen mit Climate Partner kompensiert Daiber auch in diesem Jahr die bei der Katalogproduktion entstandenen CO2-Emissionen und unterstützt Baumpflanzungen in Deutschland und China. Nachhaltiges Engagement belohnt Die Hoffmann SE hat 2022 eine konzernweit gültige Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt, um ESG-Aspekte (Environmental, Social, Governance) stärker mit der Unternehmensstrategie zu verknüpfen und die wirtschaftliche, ökologische und soziale Leistung des Konzerns ganzheitlich zu betrachten. 2023 ging es nun darum, die Nachhaltigkeitsstrategie in den Geschäftsaktivitäten abzubilden. Dazu wurden unter anderem folgende Aufgaben fokussiert: Entwicklung einer Klimastrategie und Definition von Maßnahmen zur Dekarbonisierung, Elektrifizierung des Fuhrparks und Ausbau der nachhaltigen Produktserie. Belohnt wurde das Engagement mit einer Verbesserung im Nachhaltigkeitsrating von EcoVadis, wo nach Bronze im Vorjahr diesmal eine Silbermedaille heraussprang. // Grafik: Hoffmann // Foto: Daiber Einen erfreulichen Anstieg in der Ausbildung im Dachdeckerhandwerk spiegeln die aktuellen Zahlen. Laut Angaben des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) erlernen derzeit 8.490 Menschen den Beruf, was einem leichten Anstieg um 0,75 % im Vergleich zum Vorjahr mit 8.427 Azubis entspricht. Um die Betriebe in der Nachwuchswerbung zu unterstützen, stellt der ZVDH bereits seit Jahren umfangreiches Material bereit. Insbesondere liegt der Fokus auf den Schulen, wo sich Dachdeckerbetriebe im Rahmen der Berufsorientierung als Klimahandwerk positionieren können, das sinnstiftende Arbeit bietet. Auch setzt sich die erfreuliche Entwicklung der weiblichen Auszubildenden im Dachdeckerhandwerk fort. Im Jahr 2023 absolvierten 265 junge Frauen erfolgreich ihre Ausbildung zur Dachdeckerin. Zuwachs an Auszubildenden Der Verbund Deutsche Berufskleider Leasing (DBL) ist weiter auf stabilem Wachstumskurs. Andreas Iser, Geschäftsführer IT und Organisation beim DBL Verbund, präsentierte im Bereich Berufskleidung eine Umsatzsteigerung von 7,4% auf 239,6 Mio. EUR. Zudem wird der Umbau Richtung Zukunft weiter vorangetrieben. So ist seit einigen Monaten mit Gerhard Alliger (Foto) ein neuer DBL Geschäftsführer für Vertrieb und Marketing im Amt. Gemeinsam mit Iser bildet Alliger die neue Doppelspitze des DBL Verbundes. Damit sieht sich Doppelspitze für künftige Herausforderungen der seit über 50 Jahren erfolgreich am Markt agierende Verbund gut gerüstet für zukünftige Herausforderungen. // Foto: ZVDH // Foto: DBL

// 13 DANIEL FEENEY, BOA’s Leiter der Biomechanik-Forschung des Performance Fit Labs. WIE SICH DIE PASSFORM DES OBERSCHUHS AUF DIE LEISTUNG AUSWIRKT, IST BISLANG WISSENSCHAFTLICH KAUM UNTERSUCHT WORDEN BIS JETZT. BOA® PERFORMFIT™ WRAP POWERED BY THE BOA® FIT SYSTEM DIALED IN. Perfekt eingestellt: Fein anpassbar für eine präzise Passform. LOCKED IN. Fest umschlossen: Verbesserte Stabilität und Kontrolle dank direkter Verbindung zur Sohle. CONFIDENT. Zuverlässig: Entwickelt um selbst unter härtesten Bedingungen zu performen. DREI BESTANDTEILE, UNENDLICH VIELE MÖGLICHKEITEN. Fein einstellbarer Drehverschluss Leichtes, extrem belastbares Seil Reibungsarme Seilführungen WIE BOA DIE LEISTUNGSFÄHIGKEIT DURCH PASSFORM VERBESSERT. Im firmeneigenen, hochmodernen Performance Fit Lab in Denver, Colorado, führt Boa Technology Inc. unabhängige wissenschaftliche Studien durch. In Zusammenarbeit mit marktführenden Markenpartnern werden so neue Produktkonfigurationen mit dem BOA® Fit System entwickelt. Dank langjähriger Erfahrung in anspruchsvollen Kategorien wie Wintersport, Bergsport, Radsport, Trailrunning und Arbeitsschutz ist es BOA® möglich, mit dem BOA® PerformFit™ Wrap eine innovative Oberschuh-Konstruktion auf den Markt zu bringen. MEHR INFORMATIONEN ZUR STUDIE AUF BOAFIT.COM DIE PASSFORM VON ARBEITSSCHUHEN NEU DEFINIERT. EIN DURCHBRUCH IN DER PASSFORM VON ARBEITSSCHUHEN. Die neueste Studie analysiert die Leistungsvorteile des BOA® PerformFit™ Wrap – in mehr als 2.000 wissenschaftlichen Tests und in über 800 Teststunden mit Spitzensportlern und Berufstätigen. Das Ergebnis: Diese Konfiguration passt sich an den Mittelfuß an und umschließt ihn fest, was zu optimalem Fersenhalt, einer besseren Verbindung zur Zwischensohle und mehr Bewegungsfreiheit im Vorfußbereich führt. Der BOA® PerformFit™ Wrap bietet Berufstätigen in fordernden Arbeitsumgebungen einmalige Vorteile hinsichtlich Stabilität, Beweglichkeit und Ausdauer, die dazu beitragen können, das Verletzungsrisiko zu verringern und den Körper langfristig weniger zu belasten.

14 // BAUST DIE KABEL- LOSE

// 15 // Foto: Prebena Akkubetriebene Maschinen und Werkzeuge stellen eine effiziente, sichere und umweltfreundliche Alternative zu kabelgebundenen oder benzinbetriebenen Geräten auf Baustellen dar. Diverse Vorteile machen sie zu einer attraktiven Option für Bauunternehmen und Handwerker. Akkubetriebene Geräte sind nicht an eine Stromquelle gebunden, was eine größere Flexibilität bei der Platzierung von Arbeitsbereichen ermöglicht. Arbeiter können sich frei bewegen, ohne sich um die Reichweite von Verlängerungskabeln kümmern zu müssen. Da keine Zeit für das Ein- und Ausstecken von Kabeln aufgewendet werden muss, können Arbeiter effizienter arbeiten und die Gesamtarbeitszeit reduzieren. Dies führt zu schnelleren Bauabläufen und ermöglicht eine schnellere Fertigstellung von Projekten. Der Verzicht auf Kabel reduziert das Risiko von Stolperunfällen und anderen Arbeitsplatzverletzungen. Arbeiter können sich sicherer bewegen, ohne über Kabel zu stolpern oder diese zu beschädigen. Akkubetriebene Maschinen verursachen keine Emissionen vor Ort, was zu einer besseren Luftqualität auf Baustellen führt. Dies ist in geschlossenen oder schlecht belüfteten Bereichen besonders relevant. Im Vergleich zu benzinbetriebenen Maschinen sind akkubetriebene Geräte meist leiser im Betrieb. Dies reduziert die Lärmbelästigung für Arbeiter und Anwohner in der Umgebung. Akkubetriebene Geräte erfordern in der Regel weniger Wartung als ihre benzinbetriebenen Gegenstücke. Es entfällt die Notwendigkeit, Benzin oder Öl nachzufüllen, weniger bewegliche Teile bedeuten weniger Verschleiß und geringeren Wartungsaufwand. Obwohl akkubetriebene Geräte möglicherweise höhere Anschaffungskosten haben, können sie auf Dauer kostengünstiger sein. Durch den Wegfall von Treibstoffkosten, geringeren Wartungsaufwand und u. U. den Einsatz eines Akkus in mehreren Geräten (Stichwort: Akku-Allianzen) können Betriebskosten eingespart werden. cfk TELLE

16 // TOP-THEMA Von leichten bis hin zu schweren Anwendungen in allen Gewerken deckt die kabellose Plattform „Nuron“ alle die Akku-Geräte ab, wodurch auf kabelgebundene oder benzinbetriebene Geräte zunehmend verzichtet werden kann. Von der präzisen Befestigung bis hin zum Betonbrechen arbeiten alle „Nuron“-Geräte mit den gleichen austauschbaren 22 Volt-Akkus und Ladegeräten. Zudem beinhalten die „Nuron“-Geräte optimierte Funktionen in den Punkten Sicherheit, Leistungsfähigkeit und Ergonomie, die sich positiv auf die Handhabung sowie das Gewicht auswirken und somit für eine körperliche Entlastung selbst bei schwersten Arbeiten sorgen. Neben der neuen Flexibilität und der starken Leistungskraft halten sowohl die „Nuron“-Geräte als auch die Akkus robusten Baustellenbedingungen stand. Die „Nuron“- Akkuelektronik ist gegen Feuchtigkeit und Staub abgedichtet und mit dämpfenden Stoßfängern gepolstert, die von einem robusten Glasfasergehäuse umgeben sind. Nach Leistungs- und Einsatzdauer wählen Die „Nuron“-Akkus stehen in fünf Größen zur Verfügung und können je nach Leistungs- und Einsatzdauer ausgewählt werden. Alle „Nuron“-Akkus, -Ladegeräte und -Geräte sind M it seiner Akku-Plattform „Nuron“ vereinfacht Hilti die Arbeit auf der Baustelle grundlegend. Die Vereinheitlichung der Akku-Plattform mit der Leistung von bisher kabelgebundenen Geräten reduziert sowohl den Lagerbestand als auch den Umfang des Geräteparks und erlaubt eine deutlich höhere Flexibilität bei vielen Anwendungen. Die integrierten datengestützten Services ermöglichen zudem ein optimiertes Geräteparkmanagement. KABELLOSE PLATTFORM DECKT ALLE GEWERKE AB Der Akku-Trennschleifer lässt sich ohne Kabel bequem bedienen, die Akku-Elektronik ist zudem gegen Staub und Feuchtigkeit geschützt.

Eschacher Straße 3 | 87474 Buchenberg i. Allgäu Tel. 08378 / 350 77 80 | info@szwei-verlag.de www.szwei-verlag.de ...WEITER- LESEN? ABO – aber sicher! Jetzt ABO abschließen unter: www.szwei-verlag.de/abo

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