// 1 AUSGABE 3 2026 APRIL Verbandkästen an Risiken anzupassen empfiehlt Cederroth ESFP: Mit einer Stimme zum Thema Absturzsicherungen Fachbeitrag: Der Körper vergisst nichts TITELSTORY: MEHR SCHUTZ BEI ROTIERENDEN WERKZEUGEN
2 // Weil gute Arbeit gesehen werden muss. Warnschutz, der mehr kann: sichtbar – robust – bewegungsfreundlich. Unsere neue Warnschutzserie vereint maximale Sichtbarkeit mit modernster Materialtechnologie – für alle, die täglich Höchstleistungen bringen. Entwickelt für anspruchsvolle Einsätze, kombiniert die Kollektion Langlebigkeit, hervorragenden Tragekomfort und nachhaltige Materialinnovationen. Gleichzeitig überzeugt die Serie durch ergonomische Schnitte, intelligente Details und eine Verarbeitung, die selbst härtesten Bedingungen standhält. Einfach | Klar | Effizient | Verlässlich – Simplify Safety Richard Leipold GmbH | Industriestraße 11 | 34260 Kaufungen | info@richard-leipold.de | www.richard-leipold.de
// 3 ED I TOR I AL machen möchten. Aber meiner Meinung nach kann es auf Dauer nicht funktionieren. Ohne anzuecken, ohne irgendwem nicht gerecht zu werden, kann man einfach nicht vorwärtskommen. Das gilt auch für Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz. Wenn der Dachdeckermeister seinen Mitarbeiter nicht anhält, seine PSA zu tragen, weil „der Gurt den armen Kollegen doch so einengt“, oder der Mechaniker den Handschuh nicht trägt, weil „ich dann gar kein Feingefühl mehr mit der Hand habe“, der Kollege auf dem Bau den Helm nicht trägt, weil „es doch viel zu warm ist und der so am Kopf drückt“, ist das fahrlässig und gefährlich. Wenn es um Sicherheit geht, kann und darf man nicht auf alle Befindlichkeiten Rücksicht nehmen. Schließlich geht es um Gesundheit, möglicherweise Leben oder Existenzen. Gefragt sind also Personen, die sich und ihre Vorgaben durchsetzen, sich von Widerständen nicht umwerfen lassen. Denn letztlich lautet das Ziel, eine Aufgabe so zu erledigen, dass am Ende des Tages alle Beteiligten wieder gesund und munter nach Hause kommen. Und wenn das nur sichergestellt ist, wenn der Kollege durch einen Gurt eingeengt wird oder einen anderen der Helm drückt, sind das absolut „Opfer“, die auf dem Weg zum kollektiven Ziel gebracht werden müssen. Wobei man bei diesen Beispielen natürlich die betreffenden Kollegen zum Fachhändler schicken sollte, damit sie sich dort die passende PSA besorgen, die nicht drückt oder einengt. Das Angebot ist gerade hierzulande überwältigend groß, da findet sich für nahezu jede Statur das passende Produkt. Also agieren Sie bitte nicht wie viele der aktuellen Politiker, sondern zeigen Sie Stärke und Standhaftigkeit, insbesondere wenn es um das Thema Sicherheit und Gesundheit von Mitarbeitern und Kollegen geht. Das gilt auch beim Thema UV-Schutz, einer Gefahr, die für viele Menschen im ersten Moment nicht greifbar ist. Welche Möglichkeiten sich da mittlerweile bieten, zeigen wir in dieser Ausgabe unseres Fachmagazins Arbeitsschutz - aber sicher! umfangreich auf. Doch wie gewohnt präsentieren wir auch viele weitere informative Beiträge, zu denen ich Ihnen nun spannendes Lesevergnügen wünsche. Bleiben Sie gesund, Ihr Liebe Leserinnen und Leser, üblicherweise mag ich nicht über Politik reden. Ich finde, das ist ein Thema, das nicht zuletzt dank Social Media kaum noch sachlich und objektiv betrachtet werden kann. Zudem hat jeder seine eigene Meinung – und das ist auch okay. Was ich aber sagen kann, dass ich mir in der Politik mehr Typen wünsche, Typen, die sich nicht scheuen, auch mal anzuecken. Typen mit klaren Zielen zum Wohle des Volkes, die sie auch verteidigen und mit aller Kraft umsetzen. Stattdessen haben wir – auch das ist meine ganz persönliche Meinung – ein etwas aufgeblähtes Machtzentrum mit viel zu vielen Politikern, die es möglichst a l l e n r e c h t Denn letztlich lautet das Ziel, eine Aufgabe so zu erledigen, dass am Ende des Tages alle Beteiligten wieder gesund und munter nach Hause kommen. // Foto: Camillo F. Kluge OHNE AUCH MAL ANZUECKEN KANN MAN NICHT VORWÄRTSKOMMEN Camillo F. Kluge
4 // INHALT INHALT AUSGABE 3 // 2026 APRIL // 3 Editorial // 6 Titelstory: Uvex bietet mehr Schutz bei rotierenden Werkzeugen // 10 Kurz notiert Top-Thema: „Zuverlässiger Schutz vor UV-Strahlung und Hitze“ // 16 Der Körper vergisst nichts weiß Linda Kaiser von der Opta Data Zukunftsstiftung // 19 Nur die richtige Bekleidung schützt betont HB Protective Wear // 20 Pioniere beim UV-Schutz setzen auf Kleidung von iQ-UV // 22 Interview mit Sabrina Schlageter, Augenoptikermeisterin bei Unico Graber // 24 Sioen stellt eine durchdachte Lösung vor // 25 SC Johnson Professional über ein im Arbeitsalltag schwer greifbares Risiko // 26 Vor der Sonne als Berufsrisiko warnt Fristads // 28 Lösungen für extreme klimatische Bedingungen von Rofa // 29 Weniger Hitzestress und langfristigen Schutz verspricht KASK // 30 Wie die Wäsche den Schutzwert eines Textiles beeinflusst, erläutert CWS Workwear // 32 Fachbeitrag von Gore zum unterschätzten Risikofaktor Hitze am Bau // 34 Expertin Dr. Susanne Kemme vom Hautschutzexperten PGP im Interview // 36 Kübler erläutert, wie Arbeitskleidung zum zentralen Schutzfaktor wird // 38 Carhartt setzt auf höhere Materialdichte für besseren Schutz // 39 Arbeitskleidung deklariert Blakläder zum zentralen Hebel beim Sonnenschutz // 40 Kyorene setzt auf die Wärmeleitfähigkeit von Graphen // 41 Snickers hat Arbeitskleidung für warmes Klima entwickelt // 42 E. Cooline bietet kühlenden Warnschutz für hitzebelastete Outdoor-Worker // 44 Norman Checker // 60 // Fotos: aha, ESFP, Uvex // 20
// 5 Folgen Sie uns auf: // 6 INHALT www.gruen-gmbh.de Horizontale Edelstahlseilsysteme Horizontale Schienensysteme Permanente Schutzgeländer Temporäre Schutzgeländer Lichtkuppel-Durchsturzsicherungen Anschlageinrichtungen Leitersicherungen PSA Ihr Komplettanbieter für Sicherheitssysteme gegen Absturz EN 795 CEN/TS 16415 // 59 Starmix weckt das Bewusstsein für die Asbest-Gefahr Höhen- und Absturzsicherung // 60 ESFP will mit einer Stimme zum Thema Absturzsicherungen sprechen // 62 16. FISAT-Technikseminar: Schlüssel zum gesunden Heimkommen Fachhandel und Dienstleistungen // 64 Anwenderforum Smart Textiles über Textilien, die das Leben sicherer machen // 65 Firmenverzeichnis // 66 Vorschau / Impressum Persönliche Schutzausrüstung // 46 Bei Maspica wird jeder Schritt in die Zukunft grün // 48 Veranstaltungskalender // 50 - 59 SPECIAL: Die sichere Baustelle // 50 Der Baustellen Coach: Die Menschen machen die Baustelle // 52 Wolfgang Lips von Cederroth empfiehlt, den Verbandkasten den Risiken anzupassen // 54 Frank Trunz von der BG BAU über Brandschutz, der wirkt // 56 Atlas über präventive Fußgesundheit auf der Baustelle // 58 Lösung von as-Schwabe schützt vor gefährlicher Spannung
6 // Es gibt sie, diese Momente, in denen Nachgeben die bessere Option ist. Der Klügere weiß das und tut es auch, weil die Alternative schlechter wäre. Auch abseits von Kalendersprüchen funktionieren Dinge und Materialien in unserer aller Lebensrealität mitunter genauso: Die Rede ist von Sollbruchstellen. Der Airbag im Auto kann sich nur deshalb in Sekundenbruchteilen zum Lebensretter aufblasen, weil kluge Ingenieure und Ingenieurinnen in Armatur und Lenkrad Strukturen verbauen, die genau das zulassen. Skibindungen lösen bei bestimmten Schwer- E in Schutzhandschuh, der schneller reißt, soll sicherer sein? Auf jeden Fall – wenn er zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle reißt. Genau das bieten Schutzhandschuhe von Uvex mit der patentierten Tear Off-Technologie, wie der Uvex phynomic D X HV. Für welche Anwendungen sich dieses Modell besonders eignet und was ihn noch auszeichnet, verrät dieser Beitrag. MEHR SCHUTZ BEI ROTIERENDEN WERKZEUGEN kräften gezielt aus und geben den Schuh frei, um schlimmere Verletzungen wie Knochenbrüche oder Knieschäden zu verhindern. Sollbruchstellen sorgen für Sicherheit. Dieser simplen Logik folgte auch Uvex Safety bei der Entwicklung eines neuen Schutzhandschuhs, der einmal mehr die hohe Innovationskraft des deutschen PSA-Herstellers unterstreicht: Der Uvex phynomic D X HV bietet nicht nur Schnittschutzlevel D, sondern an den Handschuhfingern auch integrierte Sollbruch- stellen. Verletzungen der Hand bei Arbeiten mit der Bohrmaschine rangieren laut DGUV auf Platz zwei, ein passender Handschuh kann da vorbeugen. // Foto: Uvex TITELSTORY
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8 // TITELSTORY Patentierte Technologie Dabei setzt Uvex auf die eigens patentierte Tear Off-Technologie. Diese reduziert beim Uvex phynomic D X HV die Reißkräfte um 85 Prozent im Vergleich zu klassischen Schnittschutzhandschuhen mit Cut Level D. Gemessen wird dies mit einer Zugprüfmaschine, in die der Handschuh eingespannt wird. Dann werden so lange mehr und mehr Zugkräfte auf die Struktur ausgeübt, bis sie nachgibt. Die Handschuhfinger reißen schließlich gezielt ab und die Kräfte der Zugprüfmaschine greifen fortan ins Leere. Interessant ist dabei, dass definierte Abrisspunkte in Schutzhandschuhen bislang in keiner eigenen Norm beschrieben werden. Die zentrale Handschuhnorm EN 388 prüft Schnitt-, Stich-, Abrieb- und Reißfestigkeit – jedoch immer mit dem Ziel, möglichst hohe Widerstandswerte in der Handfläche zu ermitteln. Technologien, die bewusst an einer definierten Stelle nachgeben sollen, passen daher nicht ohne Weiteres in die bestehenden Prüfverfahren. Auch für Sicherheitsingenieurinnen und -ingenieure in den Betrieben ergibt sich daraus ein neuer Blickwinkel. Da der Schutzmechanismus nicht primär durch höhere Festigkeitswerte, sondern durch ein definiertes Nachgeben erreicht wird, spielt die Gefährdungsbeurteilung und die Rücksprache mit der Berufsgenossenschaft eine noch größere Beim Einsatz rotierender Werkzeuge waren Handschuhe bislang ein Risiko, mit den neuen von Uvex mit „integrierter Sollbruchstelle“ ist das nun Geschichte. // Fotos (3): Uvex Die Inspiration kommt, wie so oft, wenn es um Technologien geht, aus der Natur: Pflanzen haben Sollbruchstellen, die es ihnen ermöglichen, nicht länger benötigte Blätter abzuwerfen, Geweihe von Wildtieren brechen im Winter stets an definierten Stellen und Eidechsen können bei Gefahr ihren Schwanz abwerfen, um Beutegreifer abzulenken. Inspiration aus der Natur Das bedeutet: Bei zu viel Zug gibt die Struktur nach und die Handschuhfinger reißen ab. So wird bei Arbeiten mit handgeführten Schraubern oder drehenden Teilen verhindert, dass sich der ganze Handschuh in das Werkzeug eindreht – und die Verletzungsgefahr sinkt erheblich. Besonders bei der Montage von scharfkantigen Teilen bietet der Handschuh somit doppelten Schutz: Das textile Material aus High Performance Polyethylene (HPPE) und Stahl sorgt für erstklassigen Schnittschutz und die im Notfall abreißenden Handschuhfinger für maximale Sicherheit beim Umgang mit drehenden Werkzeugen. Rolle. Sie muss präzise bewerten, ob der Einsatz adaptiver Sicherheitstechnik im jeweiligen Prozess sinnvoll ist. Paradigmenwechsel im Arbeitsschutz Sollbruchstellen im Arbeitsschutz sind durchaus eine kleine Revolution, mindestens mal ein Paradigmenwechsel. In der Persönlichen Schutzausrüstung galt lange die einfache Gleichung: Je robuster ein Produkt, desto höher der Schutz. Moderne Sicherheitstechnik zeigt jedoch, dass dieses lineare Denken zu kurz greift. Richtig eingesetzt sind Bruchstellen eben keine Schwäche, vielmehr eine Stärke. Das Material gibt nicht trotz seiner Qualität nach, sondern wegen seiner Qualität. Und PSA wird somit smarter, passt sich geschmeidiger an die Arbeitsrealitäten an, was natürlich jedem Anwender und jeder Anwenderin zugutekommt: Dort wo sie zuvor keine Handschuhe tragen durften und potenziell Verletzungen durch Schürfwunden oder Schnitte ausgesetzt waren, ist das nun möglich. Suse Petersen, Product Manager bei Uvex Safety Gloves, bezeichnet den phynomic D X HV mit der patentierten Tear Off-Technologie darum als „absoluten Gamechanger“. Weil er „die Gefahr von Handverletzungen an sich drehenden Teilen effektiv reduziert und gleichzeitig vor Schnittverletzungen durch scharfkantige Bauteile schützt.” Die NBR-Imprägnierung ist besonders atmungsaktiv. Und das made in Germany, alles mit Schnittschutzlevel D.“ So sei man „doppelt geschützt.“ Das Modell phynomic D X HV ist das zweite im Sortiment von Uvex mit diesem integrierten Notausgang und das erste, dass Schnittschutz dieser Güte liefert. Schon etwas länger gibt es den bewährten Montagehandschuh Uvex phynomic x-foam HV, der ebenfalls mit der Tear Off-Technologie ausgestattet ist. Er eignet sich optimal für Tätigkeiten, bei denen Feingefühl gefordert ist, weil er wie eine zweite Haut sitzt und besonders leicht und flexibel ist – ohne dass die Hände gleich schwitzig werden. Nah an der Industrie Endstanden ist das Produkt einst in enger Abstimmung mit einem großen Kunden, dessen Mitarbeitende in der Montage viel mit Handschraubern hantieren. Die Fähigkeit, gezielt auf die Bedürfnisse von Kunden einzugehen und somit echte Problemlöser zu entwickeln,
// 9 TITELSTORY überall dort kann der Uvex phynomic D X HV zum Einsatz kommen. Generell kann er immer dann wertvoll sein, wenn Bauteile oder Materialien während des Arbeitsschritts von Hand gehalten oder geführt werden. „Wichtig ist immer eine ausführliche und präzise Gefährdungsbeurteilung“, klärt Petersen auf. „Auf Basis dieser müssen Sicherheitsfachkräfte dann die Entscheidung treffen, ob unser Produkt zu einer Anwendung passt oder nicht. Wir bieten dabei gerne unsere Unterstützung an und beraten auf Grundlage unserer langjährigen Erfahrung in unzähligen Branchen.“ Neben den integrierten Sollbruchstellen und Cut Level D beim Uvex phynomic D X HV fällt vor allem die High-Visibility-Signalfarbe ins Auge, die für eine gute Sichtbarkeit auch bei schwächerem Licht sorgt. Außerdem ist der Handschuh Touchscreen-geeignet und schmiegt sich ergonomisch an, die Beschichtung ist atmungsaktiv und schadstofffrei und sorgt für sehr gute Griffsicherheit. All das sind Features, die für Komfort und Sicherheit sorgen, und das ist auch gut so. Wichtig war, ist und wird dabei immer bleiben, dass sich PSA am Menschen orientiert. Denn Arbeitswelten verändern sich, Maschinen und Werkzeuge entwickeln sich weiter. So ist nur folgerichtig, dass auch Schutzausrüstung in der Lage ist, sich anzupassen. Die Handschuhe mit Sollbruchstellen eröffnen neue Möglichkeiten. Für die Risiken von jetzt – und die von morgen. ... der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung wurde 2024 bei rund einem Drittel aller gemeldeten Arbeitsunfälle die Hand in Mitleidenschaft gezogen. Demnach sind Daumen, Zeige- und Mittelfinger in absteigender Reihenfolge besonders gefährdet. Unter den „kraftbetriebenen Handwerkzeugen“ rangiert die Bohrmaschine auf Platz zwei, was das Verletzungsrisiko angeht. Hinter dem Winkelschleifer und vor der Schraubmaschine – allesamt Werkzeuge mit rotierenden Teilen. Laut Statistik ... genehm temperiert bleiben und gleichzeitig hohe Griffigkeit und Schnittschutz (Level D-F) bieten – und all das auf Basis eines nachwachsenden Rohstoffs, was einen Meilenstein auf dem Weg zu möglichst nachhal- tigem Arbeitsschutz darstellt. So verwundert es nicht, dass der Uvex Bamboo Twin Flex der meistverkaufte Schutzhandschuh des global führenden Spezialisten für Schutzausrüstung ist. Solche Entwicklungen verdeutlichen, dass technologische Neuerungen wie die Tear Off-Sollbruchstellen nicht isoliert entstehen, sondern Teil einer kontinuierlichen Weiterentwicklung von Materialien, Produktionstechniken und Beschichtungstechnologien sind. Innovation made in Uvex. Durch die Übernahme von Hex Armor, eines US-amerikanischen Experten für Stoßschutzhandschuhe, hat Uvex zudem schon vor einigen Jahren die eigenen Kompetenzfelder und damit auch die Produktvielfalt weiter ausgebaut. Es gibt kaum eine Anwendung in der Arbeitswelt, für die das Unternehmen keine passende Lösung parat hat. Breit einsetzbar Der Uvex phynomic D X HV ist eine gute Lösung unter anderem für Montagetätigkeiten von scharfkantigen Teilen, wie in der Metallverarbeitung, im Fahrzeugbau oder im Maschinen- und Anlagenbau. Auch in KfzWerkstätten, in der Holzindustrie, beim Bau von Möbeln oder im Handwerk spielen drehende, handgeführte Werkzeuge eine Rolle – zeichnet Uvex und speziell auch das unternehmenseigene Kompetenz- und Technologiezentrum für Handschutz im norddeutschen Lüneburg aus. „Wir erarbeiten unsere Lösungen ja nicht im luftleeren Raum“, erklärt Petersen. „Im Zusammenspiel mit der Industrie gelingt es uns, Pain Points zu analysieren und auszumerzen – so schaffen wir echten Mehrwert.“ Forschung und Entwicklung, eigene Laboratorien und eine hochflexible Fertigung sind hier in Lüneburg an einem Standort vereint. Das alles ist ein äußerst fruchtbarer Boden für Innovationen, wie sie im neuen schnitthemmenden Schutzhandschuh Uvex phynomic D X HV zusammenkommen, aber auch in vielen anderen Handschuh-Modellen des traditionsreichen deutschen Herstellers, der Arbeitsschutz von Kopf bis Fuß anbietet – also vom Helm bis zum Sicherheitsschuh. Ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie sich das hauseigene Materialverständnis und Anwenderorientierung zu echten Innovationen verbinden lassen, ist die Bamboo Twin Flex-Technologie, die den Komfort von natürlichen Bambusfasern mit der Leistungs- fähigkeit moderner PSA vereint. Das Ergebnis sind Schnittschutz-Handschuhe, die Feuchtigkeit besonders gut aufnehmen, anDazu bieten die neuen Modelle des Herstellers mit der Signalfarbe ein Plus an Sichtbarkeit.
10 // KURZ NOTIERT KURZ NOTIERT Wachstumskurs fortgesetzt // Grafik: DBL Trotz gesamtwirtschaftlicher Herausforderungen und einer steigenden Zahl von Unternehmensinsolvenzen konnte der Deutsche Berufskleider Leasing (DBL) Verbund seinen Wachstumskurs auch 2025 fortsetzen. Zudem führte der Verbund zum Jahresbeginn zahlreiche neue Mietkollektionen ein, insbesondere für Handwerk und Industrie. Eine bundesweite Kampagne begleitete die Portfolioerweiterung und positionierte die neuen Angebote sichtbar im Markt. // Foto: Munk Präsident wiedergewählt Auf der Delegiertenversammlung des Zentralverbands des Deutschen Dach- deckerhandwerks (ZVDH) wurde Präsident Dirk Bollwerk (Foto) wiedergewählt und begann seine dritte Amtszeit, die jeweils drei Jahre dauert. Für das Vizepräsidentenamt kandidierte als alleiniger Bewerber Felix Schneider (35) aus Thüringen. Der neue Vizepräsident des ZVDH folgt auf Michael Zimmermann. Kompromisslosen Schutz, außergewöhnliche Langlebigkeit und Full-Stretch-Komfort mit nachweisbarer Nachhaltigkeit kombiniert die neue Kollektion Multinorm Green von Fristads. Laut Hersteller ist dies die weltweit erste Multinorm-Arbeitskleidung mit einer Environmental Product Declaration (EPD). „Lange Zeit galt es als unmöglich, höchste Sicherheitsstandards mit nachhaltigeren Materialien zu kombinieren“, sagt Petra Öberg Gustafsson, Managing Director bei Fristads. „Mit Multinorm Green zeigen wir, dass es doch möglich ist.“ Nachweisbare Nachhaltigkeit // Foto: Fristads Bereits zum zehnten Mal belegte die Munk Günzburger Steigtechnik Platz eins bei der Wahl des Produktionsverbindungshandels (PVH) als bester Industriepartner im Bereich Betriebsausstattung. Besonders überzeugte Munk die rund 1.500 abstimmenden Fachhändler in den Kategorien Produktinnovation, Lieferfähigkeit sowie Daten- und Digitalisierungsqualität. „Die Spitzenplatzierung bei der PVH-Wahl ist ein klares Zeichen für eine gut funktionierende und partnerschaftliche Zusammenarbeit“, sagt Ferdinand Munk (l.), Inhaber und Geschäftsführer der Munk Group. Fachhändler überzeugt Unabhängig geprüft // Foto: Blåkläder Als einen weiteren Meilenstein in Sachen nachhaltige Workwear bezeichnet Blåkläder die Zertifizierung von mittlerweile über 250 Produkten mit dem Oeko-Tex-Label Made in Green. Damit wird bestätigt, dass diese entlang der gesamten Wertschöpfungskette unter strengen ökologischen und sozialen Kriterien gefertigt und unabhängig geprüft wurden. // Foto: ZVDH
// 11 Neuer Online-Shop Einen Online-Shop für Neu- und geprüfte Gebrauchtgeräte hat Kunze gestartet. So erweitert das Unternehmen sein Angebot um einen digitalen Verkaufskanal, der Neu- und geprüfte Gebrauchtgeräte rund um die Uhr zugänglich macht. Der Online-Shop vereint ein breites Produktspektrum an einem Ort und zeigt die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten moderner Höhenzugangs- und Fördertechnik. Zum Sortiment zählen Scheren-, Gelenk- und Teleskoparbeitsbühnen sowie Personenlifte. // Foto: Baak KURZ NOTIERT Mobile Brandschutzstation Safety Station 360° Sicherheit, wo Sie sie brauchen Zentrale Sicherheitslösung Hohe Mobilität Robust und exibel Fordern Sie jetzt Ihr Angebot an! www.minimax-mobile.com ohe Mobilität // Screenshot: Kunze Kriterium Fachhandelstreue Beste Zusammenarbeit in der Kategorie Arbeitsschutz bescheinigte der Produktionsverbindungshandel (PVH) Sicherheitsschuhhersteller Baak und kürte das niederrheinische Unternehmen zum „Partner des PVH 2025“. „Diese Auszeichnung würdigt auch die Art, wie wir mit unseren Fachhandelspartnern zusammenarbeiten“, sagt Jessica Böhm (Foto), Managerin Brand & Communications bei Baak. Die von den rund 1.500 Fachhändlern bewerteten Kriterien sind Fachhandelstreue, Ertrag, Abverkaufsunterstützung, Produktinnovation, Lieferfähigkeit sowie Daten- und Digitalisierungsqualität. Guter Platz // Foto: Seiz Einen guten Platz im Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele würde der Metzinger Hersteller Seiz belegen: In Mailand und Cortina d’Ampezzo gewannen die von Seiz ausgerüsteten Athleten in diesem Winter 11 mal Gold, 13 mal Silber und 13 mal Bronze. Auch das Team hinter den Athleten setzt auf Handschutz von Seiz. „Unsere Arbeitshandschuhe müssen optimalen Schutz bieten – insbesondere im Umgang mit Arbeitsmaterialien wie Schleifpapier, Ölen sowie Reinigungs- und Lösemitteln“, sagt Christian Thurner, Techniker der Rennrodel-Nationalmannschaft Deutschland.
12 // KURZ NOTIERT KURZ NOTIERT Verlässlicher Partner Mit Produktspenden und auch finanziell unterstützt der Weltmarktführer für portables Licht Ledlenser bereits seit Jahren die Arbeit von „Ärzte ohne Grenzen“. In diesem Jahr spendet das Solinger Unternehmen 10.000 Euro. „Für Einzelpersonen mag es aktuell schwer // Foto: Ledlenser erscheinen, sich zu engagieren oder zu spenden“, so Geschäftsführer Kai Milewski (r.) bei der Scheckübergabe an Susanne Hauke (l.) von der Hilfsorganisation, „als Unternehmen möchten wir daher ein verlässlicher Partner bleiben.“ Als einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft für Nordwest und die Fachhandelspartner benennt das Verbundunternehmen das erfolgreiche Rebranding der Exklusivmarke Promat auf Tecwerk. Damit steht den Fachhändlern eine Exklusivmarke im Bereich Bau, Handwerk und Industrie zur Verfügung, die ein umfassendes Sortiment von rund 10.000 Artikeln, verlässliche Qualität zum fairen Preis, schnelle Verfügbarkeit und ein professionelles Vermarktungskonzept bietet. Erfolgreiches Rebranding Aktualisierter Leitfaden Ihren Leitfaden „Asbest beim Bauen im Bestand“ hat die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) überarbeitet. Die Änderungen betreffen alle Bau- und Handwerksbetriebe, die Tätigkeiten mit asbesthaltigen Materialien ausführen. Neu ist unter anderem eine Genehmigungspflicht für Abbrucharbeiten im niedrigen und mittleren Risikobereich. Zudem wurden die Anzeige- und Nachweispflichten erweitert. Der aktualisierte Leitfaden steht auf der Webseite der BG BAU zum Download zur Verfügung. // Foto: BG BAU Sicherheitsplakate bestellen Mit zwölf neuen, aufmerksamkeitsstarken Sicherheitsplakaten regt die BG Etem dazu an, das eigene Verhalten zu reflektieren. Denn scheinbare Kleinigkeiten können zu schweren Unfällen oder Gesundheitsproblemen führen, wenn man zum Beispiel den UV-Schutz im Freien vergisst oder die Schutzbrille nicht aufsetzt. Die Plakate sind bei der BG zu bestellen, Mitgliedsbetriebe erhalten zehn Exemplare kostenfrei. // Foto: BG Etem Zentrale Serviceplattform Auf einer neuen zentralen Serviceplattform bündelt jetzt AST Arbeitssicherheit ihre Schulungsangebote vor Ort sowie ihre digitalen Lernformate. Mit der neu gestalteten Website präsentiert das schwäbische Unternehmen die gesamte Bandbreite seines Angebots in einer noch übersichtlicheren Form. Mit wenigen Klicks findet man alle Seminare, die auf dem firmeneigenen Ausbildungsgelände Campus M stattfinden, sowie die digitalen und hybriden Schulungsangebote und innovativen Simulationstechnologien mit Virtual Reality- und Motion-Simulatoren. // Foto: AST // Foto: Nordwest
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14 // SCHUTZ ZUVERLÄSSIGER
// 15 // Foto: BG BAU / Linda Sobota VOR UV- STRAHLUNG & HITZE Da auch die Bauwirtschaft zunehmend von den klimatischen Veränderungen betroffen ist, haben die Expertinnen und Experten der BG BAU spezifische Hitzeaktionspläne für Outdoor- sowie Indoor-Arbeitsplätze am Bau entwickelt. Die interaktiven Dateien enthalten Checklisten, die alle relevanten Aspekte behandeln, um auch bei Hitze sicher und gesund arbeiten zu können. Pop-up-Funktionen stellen Hintergrundinformationen bereit. Verantwortliche können so mithilfe der Hitzeaktionspläne konkret prüfen, ob sie alle notwendigen Maßnahmen vorbereitet haben, beziehungsweise was noch zu tun ist. Insbesondere Verschattung oder Kühlkleidung müssen aufgrund längerer Lieferzeiten rechtzeitig bestellt werden. Darüber hinaus empfiehlt es sich, gleich die entsprechenden Prämien bei der BG BAU zu beantragen, mit denen diese Arbeitsschutzmittel finanziell gefördert werden. Angesichts steigender Temperaturen und langer Hitzeperioden haben die Beschäftigten der Baubranche zunehmend mit dem Risiko von Hitzeerkrankungen zu kämpfen. Wer schwer arbeitet, nicht ausreichend trinkt, gesundheitlich angeschlagen oder vorbelastet ist, neigt nicht nur zu konzentrationsbedingten Arbeitsunfällen, sondern läuft auch Gefahr, einen lebensbedrohlichen Hitzschlag zu erleiden. Mit entsprechenden Maßnahmen des technischen Arbeitsschutzes, der Arbeitsorganisation oder zum persönlichen Schutz lassen sich die Risiken erheblich verringern und Arbeiten bei Hitze sicher und gesund ausführen.
16 // TOP-THEMA Wer in der Physiotherapie arbeitet, sieht oft nicht den Moment des Schadens – sondern dessen Folgen. Genau das macht den Blick auf Menschen, die über Jahre im Freien arbeiten, so aufschlussreich. Beschwerden entstehen selten plötzlich. Sie bauen sich auf. Über Wochen, Monate, manchmal über Jahre. Erschöpfung, muskuläre Dysbalancen, Kreislaufprobleme, Konzentrationsschwächen oder chronische Überlastungen sind häufig nicht das Ergebnis eines einzelnen Ereignisses, sondern Ausdruck einer Belastung, die lange unterschätzt wurde. Gerade bei Menschen, die auf Baustellen arbeiten, zeigt sich immer wieder ein Muster: Der Körper kompensiert viel. Aber er kompensiert nicht unbegrenzt. Hitze und UV-Strahlung gehören dabei zu den Belastungen, die im Arbeitsalltag oft noch immer zu spät ernst genommen werden. Aus physiotherapeutischer Sicht ist zunächst der körperliche Effekt sichtbar: steigende Ermüdung, nachlassende Koordination, veränderte Bewegungsabläufe. Doch die eigentliche Brisanz beginnt früher. Hitze wirkt nicht nur auf Muskeln, Kreislauf und Stoffwechsel, sondern auch auf die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Thermische Belastung führt zu messbaren Einbußen Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin weist darauf hin, dass thermische Belastung zu messbaren Einbußen bei Konzentration, Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit führt. Genau das ist für körperlich arbeitende Menschen besonders kritisch. Denn wer auf einer Baustelle arbeitet, braucht nicht nur Kraft, sondern dauerhaft präzise Entscheidungen, räumliche Orientierung und schnelle Reaktionen. Was viele nicht wissen: Der Leistungsabfall beginnt oft, bevor Betroffene ihn selbst bewusst bemerken. Der Körper schaltet unter Hitzebelastung in eine Art Priorisierungsmodus. Die Temperaturregulation wird wichtiger als maximale Leistungsfähigkeit. Das ist biologisch sinnvoll – aber im Arbeitsalltag riskant. Gerade darin liegt eine besondere Gefahr: Viele Menschen fühlen sich unter Hitze noch arbeitsfähig, obwohl ihre Leistungsfähigkeit bereits sinkt. In der physiotherapeutischen Praxis ist das ein bekanntes Muster. Beschwerden werden häufig erst dann ernst genommen, wenn sie sich körperlich nicht mehr übergehen lassen. Neurowissenschaftlich ist das plausibel: Hohe Temperaturen beeinflussen unter anderem Hirnareale, die für Planung, Selbst- Ein Bauarbeiter sitzt vor mir, Mitte 40. Keine akute Verletzung. Kein Unfall. „Ich bin einfach schneller erschöpft“, sagt er. „Und irgendwie unkonzentriert.“ Was er nicht weiß: Sein Körper reagiert längst auf eine Belastung, die er selbst noch nicht wahrnimmt. In der Physiotherapie zeigt sich genau hier ein Muster, wie Linda Kaiser, Leitung Gesundheitswissenschaften und Lehre bei der Opta Data Zukunftsstiftung, in diesem Fachbeitrag erklärt. DER KÖRPER VERGISST NICHTS Hitze und UV-Strahlung beeinflussen nicht nur die Haut, sondern belasten Berufstätige auf vielfältige Weise – und das nicht nur im Sommer. // Grafik: ChatGPT
// 17 kontrolle und Risikobewertung zuständig sind. Die Folge ist kein spektakulärer Ausfall, sondern eine schleichende Veränderung: Man reagiert etwas langsamer, entscheidet weniger präzise, hält Belastungen für noch machbar, obwohl sie es objektiv nicht mehr sind. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung weist darauf hin, dass genau solche Faktoren die Unfallwahrscheinlichkeit erhöhen können. Der Körper kompensiert – bis die Reserven aufgebraucht sind In der Physiotherapie zeigt sich immer wieder, dass Überlastung selten isoliert auftritt. Der Körper gleicht Defizite zunächst aus. Wer dehydriert ist, ermüdet schneller. Wer ermüdet, bewegt sich unpräziser. Wer sich unpräziser bewegt, belastet Gelenke, Muskeln und Faszien anders. Hinzu kommt: Sinkt die Konzentration, steigt nicht nur das Unfallrisiko, sondern auch die Wahrscheinlichkeit ungünstiger Bewegungsmuster. Unter Hitze kommt es typischerweise zu: • Flüssigkeitsverlust • höherer Kreislaufbelastung • schnellerer muskulärer Ermüdung • reduzierter Koordination Diese Faktoren greifen ineinander. Sie erklären, warum körperliche Arbeit bei Hitze nicht nur anstrengender ist, sondern qualitativ eine andere Belastung darstellt. Ein Punkt, der in der gesellschaftlichen Diskussion oft zu kurz kommt: Die kritische Phase beginnt nicht erst im Juli oder August. Fachlich wird längst darüber gesprochen, dass sich das Risikofenster nach vorn verschiebt. Dazu passt eine auffällige Zahl aus 2026: Der Deutsche Wetterdienst meldete für den Januar 2026 rund 70 Sonnenstunden statt 43 Stunden im langjährigen Mittel. Für die breite Öffentlichkeit klingt das zunächst nach einem sonnigen Wintermonat. Für Fachleute ist es ein Hinweis darauf, dass sich die Zeiträume mit erhöhter Exposition verändern. Steigen die Temperaturen steigen die Unfallzahlen Ebenso aufschlussreich ist eine Zahl der DGUV aus 2025: Ab einer Tageshöchsttemperatur von 30 Grad stieg die Zahl der Arbeitsunfälle um etwa sieben Prozent. Das ist gesellschaftlich deshalb relevant, weil Hitze häufig noch als Komfortproblem verstanden wird. Tatsächlich ist sie ein messbarer Risikofaktor für Fehlentscheidungen, Konzentrationsverlust und Unfallgeschehen. Im Unterschied zur Hitze wirkt UV-Strahlung oft unbemerkt. Sie verursacht zunächst keinen Leistungseinbruch, keine sofortige Schmerzreaktion, Wissenswert: • 2025: Ab 30 Grad stieg die Zahl der Arbeitsunfälle laut DGUV um etwa sieben Prozent • 2026: Der Januar 2026 brachte laut DWD 70 Sonnenstunden statt 43 Stunden im Mittel • Kritische UV-Werte können bereits im Frühjahr auftreten Das bedeutet: An heißen Tagen passieren statistisch mehr Fehler – nicht weil Menschen weniger wollen, sondern weil ihr Gehirn unter Hitze anders arbeitet. MILWAUKEETOOLDACH milwaukeetool.de KÜHLENDE TEXTILIEN VON MILWAUKEE® Kühleffekt Bis zu 4 Std. Einfache Handhabung Entdecken Sie das gesamte Sortiment an kühlenden Textilien. Vielfältiges Sortiment: Kühlhandtuch, -schlauchtuch, -mütze und mehr.
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