Ausgabe 4 // 2026 Mai (Vorschau) | Arbeitsschutz - aber sicher!

// 9 TITELSTORY den Anbieter im Bereich Hand- und Fußschutz zu sein, konsequent weiterverfolgt. „Dass Ejendals bei Produktinnovationen, Marketing, Vertriebsfokus und höchster Lieferpräzision an vorderster Front steht – all das ist ein Erbe von Per-Olof, und wir halten es stets aufrecht und darauf sind wir alle stolz“, sagt Enqvist. Für die nächsten Jahre sieht er die logische Weiterentwicklung der Arbeitssicherheit in einer noch stärkeren Verzahnung von Technologie, Daten und menschlicher Verantwortung – von neuen Materialien über ergonomische Designs bis hin zu systematischen Sicherheitskonzepten, die Unternehmen ganzheitlich begleiten. Die Geschichte von Ejendals zeigt, wie aus einem Familienunternehmen ein internationaler Anbieter werden kann, der Tradition, Werte und Innovation verbindet – und dabei eine klare Vision verfolgt: „Null Verletzungen an Händen und Füßen“ als gelebte Realität, nicht nur als Zielbild. In den Räumen, die heute als Pausenraum dienen, wurde vor rund 40 Jahren noch eifrig kommissioniert und verpackt. // Fotos (3): Ejendals Tradition, Innovation und der Blick nach vorn Der Einfluss von Persönlichkeiten wie Per-Olof Ejendal auf die Unternehmenskultur ist bis heute spürbar: Innovationsfreude, scharfsinniges Marketing, konsequenter Vertrieb und hohe Lieferpräzision gelten intern als gelebtes Erbe. Der Ursprung dieses Weges liegt im Jahr 1949, als Valfrid Ejendal in Leksand den Grundstein für das Unternehmen legte und den Fokus von Beginn an auf hochwertigen Hand- und Fußschutz setzte. Sein Sohn Per-Olof entwickelte Ejendals später zu einem international sichtbaren Anbieter weiter, trieb Produktinnovationen energisch voran und verband unternehmerischen Mut mit einem klaren Bekenntnis zu Sicherheit und Verantwortung – Eigenschaften, für die er intern wie extern als visionärer Treiber gilt. Heute setzt die dritte Generation mit Marcus Ejendal als Eigentümer und Verwaltungsratsvorsitzendem diesen Kurs fort, indem sie die Wachstumsstrategie, die internationale Expansion und den Anspruch, einer der führenmitarbeitende vor Ort hinzu, flankiert von mehrsprachigen Kundenservice-Teams im schwedischen Leksand. So wuchs das Unternehmen international, ohne seine familiäre Kultur und die Nähe zum Kunden aufzugeben – ein Ansatz, der auch in Krisenzeiten, etwa während der Pandemie, trug. Wie viele andere Unternehmen war auch Ejendals von Lieferkettenproblemen betroffen. Dank der Unternehmensphilosophie und großer Sicher- heitsbestände konnten Kunden dennoch vergleichsweise zuverlässig versorgt werden. Sicherheit als Philosophie – nicht nur als Produkt Die Vision „Null Verletzungen an Händen und Füßen“ ist bei Ejendals nicht allein ein Marketingversprechen, sondern die Klammer für ein ganzheitliches Sicherheitskonzept. Um die Jahrtausendwende begann das Unternehmen, sein Angebot systematisch um Dienstleistungen zu erweitern: Sicherheitsbewertungen beim Kunden, praxisorientierte Schulungen in den Ejendals-Akademien und Beratung zu Produktauswahl, Tragezeit und Wirtschaftlichkeit. „Das hat sich nach und nach entwickelt“, erklärt Enqvist. „Wir begannen bewusster, ein umfassenderes Dienstleistungspaket anzubieten, das über reine Produkte hinausging.“ Dieser Ansatz verändert auch die Wahrnehmung von Arbeitssicherheit: weg vom „notwendigen Übel“ hin zu einem Ausdruck von Professionalität, Fürsorge und moderner Unternehmenskultur. Für junge Mitarbeitende hat Enqvist einen klaren Rat: Sicherheit ernst nehmen, Verantwortung übernehmen und nicht darauf vertrauen, dass andere schon aufpassen werden. Langlebigkeit statt Wegwerfmentalität Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung spielen in der Produktentwicklung heute eine zentrale Rolle. Ejendals verfolgt zwei komplementäre Wege: Einerseits werden Produkte aus nachhaltigen Materialien entwickelt, andererseits setzt das Unternehmen konsequent auf hohe Qualität und Lebensdauer, um den Verbrauch insgesamt zu senken. „Produkte anzubieten, die zur Verringerung des globalen CO2-Fußabdrucks beitragen, steht heute außer Frage“, sagt Enqvist. „Das kann durch nachhaltige Materialien geschehen oder durch Produkte mit langer Lebensdauer.“ Nahezu alle Tegera-Handschuhe und JalasProdukte erfüllen anspruchsvolle Standards und sind frei von gesundheitsgefährdenden Stoffen. Hinzu kommt ein klarer Fokus auf Produktnachhaltigkeit, etwa durch recycelte Materialien und ressourcenschonende Fertigung, der in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden soll. Langlebigkeit bleibt dabei ein Kernprinzip – auch als Gegenmodell zur Wegwerfmentalität. Alle Schuhe werden abschließend im Rahmen des Qualitätsmanagements sorgfältig kontrolliert.

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