// 9 TITELSTORY scheidung für einen einzelnen Handschuhtyp. Unterschiedliche Tätigkeiten stellen unterschiedliche Anforderungen. Was in Montage und Präzisionsarbeiten überzeugt, ist nicht automatisch die richtige Lösung für robuste oder stark belastende Anwendungen. Genau hier liegt die Bedeutung der Übernahme. Wonder Grip bringt eigene Forschung und Entwicklung, eigene Produktion sowie die Erfahrung eines international aufgestellten Herstellers ein. Guyard ergänzt diesen Ansatz durch Erfahrung in Arbeitsbereichen, die bislang nicht zum Schwerpunkt von Wonder Grip gehörten. Für die Handschuhbeschaffung bedeutet das, unterschiedliche Arbeitsbereiche künftig breiter und aus einer Hand abdecken zu können – vom präzisen Montagehandschuh bis hin zu Anwendungen, in denen Leder weiterhin eine wichtige Rolle spielt. Die Übernahme steht damit nicht für die Ablösung bestehender Technologien, sondern für deren sinnvolle Ergänzung. Unterschiedliche Materialien und Lösungen bleiben auch künftig Teil eines Handschutzmarktes, dessen Anforderungen immer vielfältiger werden. Der Handschuh ist längst mehr als ein reines Verbrauchsprodukt. Er wird zunehmend Teil realer Arbeitsprozesse und spiegelt wider, wie Unternehmen Sicherheit, Ergonomie, Komfort und Arbeitsrealität miteinander verbinden. Genau darin zeigt sich, wie stark sich Handschutz verändert. Die Übernahme von Guyard markiert deshalb keinen Abschluss, sondern den Beginn einer weiteren Entwicklung innerhalb des Handschutzmarktes. Wie sichtbar sich diese Verbindung aus technodass der Handschuh auch über längere Zeiträume angenehm getragen werden kann. Gerade bei Arbeiten, bei denen regelmäßig gehoben, getragen, geschraubt, montiert oder mit Werkzeug gearbeitet wird, zeigt sich der praktische Nutzen solcher Eigenschaften. Wenn Werkzeuge sicher in der Hand liegen, Bewegungen natürlicher erfolgen und die Hände auch nach Stunden weniger ermüden, wird spürbar, welchen Unterschied technische Entwicklungen im Arbeitsalltag tatsächlich machen können. Die Verbindung dieser unterschiedlichen Technologien steht exemplarisch für den Entwicklungsansatz von Wonder Grip: Schutz, Komfort und Leistungsfähigkeit im Arbeitsalltag gleichermaßen zu unterstützen. Dieser Anspruch endet nicht bei einzelnen Produkten. Er prägt auch die langfristige Entwicklung des Unternehmens. Mit Guyard den nächsten Schritt gegangen Mit der Übernahme des französischen Handschuhherstellers Guyard erweitert Wonder Grip sein Spektrum um einen Bereich, der bislang nicht zum Schwerpunkt des Unternehmens gehörte. Guyard wurde 1977 gegründet und steht in Frankreich seit fast fünf Jahrzehnten für die Herstellung von Lederhandschuhen. Das Unternehmen ist in Niherne im Zentrum Frankreichs beheimatet, einer Region mit langer industrieller und handwerklicher Tradition. Über viele Jahre entstand dort Erfahrung in Arbeitsbereichen, in denen Robustheit, Materialkenntnis und zuverlässiger Handschutz eine zentrale Rolle spielen. Dazu gehören unter anderem Schweißtechnik, Metallverarbeitung und weitere Anwendungen mit hohen mechanischen oder thermischen Belastungen. Gleichzeitig gibt es zahlreiche Einsatzbereiche, in denen Leder bis heute aufgrund seiner Eigenschaften und seiner hohen Akzeptanz im Arbeitsalltag geschätzt wird. Mit Guyard wird damit nicht nur ein Unternehmen Teil von Wonder Grip, sondern auch eine fast fünf Jahrzehnte gewachsene französische Handschuhtradition. Für viele Unternehmen bedeutet die Auswahl von Handschutz heute weit mehr als die Ent- ... ist Gründerin von Builder Girl (UK). Mit Builder Girl setzt sie sich für die Sichtbarkeit von Frauen im Bau- und Handwerksbereich ein und will Menschen in ganz Europa inspirieren, handwerkliche Berufe und Renovierungsprojekte aktiv mitzugestalten. Sie ist unter Builder Girl auf Instagram und Facebook zu finden. Emma Hulme Wenn Werkzeuge sicher in der Hand liegen und Bewegungen natürlicher erfolgen, ermüden die Hände auch weniger schnell. logischer Entwicklung, industrieller Fertigung und gewachsener Lederkompetenz künftig im Auftritt von Wonder Grip widerspiegeln wird, dürfte spätestens auf der A+A 2027 in Düsseldorf erkennbar werden.
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